Die Abhängigkeit von wenigen globalen Cloud-Anbietern stellt Bund, Unternehmen und Zivilgesellschaft vor grundlegende Fragen der digitalen Selbstbestimmung. Hyperscaler wie AWS, Microsoft oder Google kontrollieren zentrale Teile der digitalen Infrastruktur – während der Wunsch nach transparenten, interoperablen Alternativen aus Europa wächst.
Ein aktueller Artikel beleuchtet, wie Sovereign Cloud Stack (SCS) genau hier ansetzt: mit offenen, zertifizierbaren Standards, einem modularen Software-Stack und praxisnahem Wissenstransfer. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Souveränität nicht nur als politisches Ziel formuliert, sondern in konkrete, überprüfbare Anforderungen an Cloud-Infrastrukturen übersetzt werden kann – jenseits von Schlagworten wie „Hosting in Europa“ oder „DSGVO-konform“.
Der Artikel zeigt auf, warum Interoperabilität das entscheidende Mittel gegen Lock-in-Effekte ist, wie das SCS-Zertifizierungsmodell Souveränität messbar macht und welche technischen Bausteine im SCS-Ökosystem bereits heute für den produktiven Einsatz bereitstehen. Und er macht deutlich: Souveränität ist kein Produkt – sondern eine gemeinsame Gestaltungsaufgabe.
Der vollständige Artikel ist in der aktuellen Ausgabe der FIfF-Kommunikation 2/2026 erschienen.